08.09.2015

Der TriAcrossGermany (TAG)

Der Start des TAG an der Ostsee

Heide in der Wechselzone

Die Belohnung für eine Woche "Urlaub"

Eine Urlaubs (Wettkampf)- Woche der etwas anderen Art!

Ein Bericht von Heide Lindemann:

Übersicht

Tag 1, So.  09.08.2015 Swim 3km Ostsee- 129km Rad- 10km Lauf nach Gartow

Tag 2, Mo.10.08.2015 Swim 2km Gartow- 150km Rad- 11,5km Lauf nach Halberstadt

Tag 3, Di.  11.08.2015 Swim 3km Halberstadt (verkürzt auf 500m wegen Blaualgenbefall des Gewässer)- 150km Rad Harz- 9km Lauf Saale/ Jena

Tag 4, Mi. 12.08.2015 Swim 3km Saale / Erholungstag

Tag 5, Do.13.08.2015 Überführung nach Roth (2,5std. Autofahrt)- 86km Rad- 14km Lauf an der Donau

Tag 6, Fr. 14.08.2015  Swim 5km Donau(abwärts)- 91km Rad- 6km Lauf am Ammersee

Tag 7, Sa. 15.08.2015 Swim 2km im Ammersee- 74km Rad- 13km Lauf zum Tegelberg

Insgesamt zu bewältigen (geplant), Swim 18 (Freiwasser)- Rad 680km- Lauf 63,5km (gespickt mit allerlei Höhenmetern beim Radfahren und laufen).

 

 

Ich bin dann mal im Urlaub hatte ich einigen Freunden geschrieben.

Ja Urlaub,

in 7 Tagen habe ich 6 Triathlons von der Ostsee bis zum Tegelberg im Ostallgäu, gefinisht und dabei Deutschland ein Stück erkunden können. Der Etappen-Triathlon fand statt mit einer kleinen Gruppe von Athleten, Supportern und dem Team des Veranstalters  beim dieses Jahr das erste Mal  stattfindenden TriAcrossGermany.

Wie in der Übersicht zu erkennen, ging es vom Start an immer gen Süden.

Auch die Tempersturen waren durchaus südländisch. An vielen Tagen stieg das Thermometer auf über 40 Grad Celsius. Insgesamt war das Wetter recht stabil, auch wenn ein Gewittersturm am vorletzten Tag und starker Nebel und Regen auf dem Tegelberg die letzten Etappen beendeten.

 

Beim TAG gibt es zwar ein Roadbook mit Streckenempfehlungen, aber keine zwingend vorgeschriebene Strecke des Veranstalters. Es galt also von A nach B zu gelangen, natürlich schwimmend, radelnd oder laufend.

Dieses bietet interessante Gestaltungsmöglichkeiten, mit weniger oder mehr gefahrenen Kilometern für die Athleten. Bei mir führte es eher zu einigen Extra Kilometern

Die Ideallinie beim Schwimmen sieht auf jeden Fall anders aus (Freiwasser ist nicht so meins, durfte ich feststellen).

Die Verständigung zwischen mir und meinem Radnavigationssystem ist durchaus noch deutlich zu verbessern und was es angeht die kürzeste Laufstrecke zu finden, na ja … Ich sag’s mal so, andere Athleten waren da teilweise deutlich erfolgreicher.

Aber ich hatte ja Urlaub und wollte die Gegend natürlich auch genießen und hatte genügend  Zeit bis zum jeweiligen Zielschluß.

Ohne einen eigenen Support musste ich eh selber zwischendurch für etwas zu Essen und Nachschub an Getränken sorgen. Auch dieses nahm etwas an Extra Zeit in Anspruch und ich war froh über einige Tankstellen an den verschiedenen Streckenabschnitten. Natürlich mussten wir uns auch an die Straßenverkehrsordnung  halten und es gab viele rote Ampeln und Wartezeit.

Auch ein Radsturz am Anfang des dritten Tags kostete mich den Rest der Woche Zeit bedingt durch die Prellungen und Schürfunden Zeit. So konnte ich mich leider den Rest des Triathlons nur noch brustschwimmend durch die Freigewässer bewegen.

Zum Glück hatte es sich der Veranstalter auf die „Fahne“ geschrieben, jeden Athleten ins Ziel kommen zu sehen und ihm so viel Zeit wie möglich zu geben. Die Zeitlimits hierfür waren großzügig bemessen, so dass sich auch langsamere Triathleten der Herausforderung stellen konnten.

Am Ende meines wunderschönen, aber auch anstrengenden Urlaub (Wettkampf) kann ich den familiären Charakter dieses ersten TAG der Ausdauerfreunde aus Berlin nur lobend herausstellen. Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, mit noch einigen kleinen Verbesserungsmöglichkeiten.

Ach ja, noch so zur Info, bewältigt laut meiner Aufzeichnungen habe ich in der Woche:  Schwimmen 16,9km (bedingt durch die Verkürzung)- Rad 720km- Laufen knapp 69km

Es war eine großartige Woche mit tollen Menschen!

Belohnt wurde ich durch einen 2. Platz in der Frauenwertung des ersten TriAcrossGermany  und ich darauf bin ich stolz!